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Wie KI-Chatbot und Social-Media-Betreuung einem kleinen Unternehmen helfen

2 Min. Lesezeit

Kurz zusammengefasst

  • Ein KI-Chatbot beantwortet häufige, wiederkehrende Fragen, etwa zu Öffnungszeiten, Preisen oder Verfügbarkeit, automatisch, ohne dass jemand im Team antworten muss.
  • Die Social-Media-Betreuung läuft nach einem monatlichen Redaktionsplan, was den Auftritt planbar macht, auch ohne eigene Kapazität dafür.
  • Ein Chatbot ersetzt nicht den persönlichen Kundenkontakt, sondern nimmt dem Team die wiederkehrenden, einfachen Fragen ab.
  • Die Einführung lässt sich auch in eine bestehende Website integrieren, eine neue Website ist dafür nicht nötig.

Welche Fragen löst ein KI-Chatbot?

Bei den meisten kleinen Unternehmen laufen täglich Fragen auf, die sich auf einige wenige Themen reduzieren lassen: Öffnungszeiten, der Preis einer bestimmten Leistung, der Standort des Geschäfts oder wie man einen Termin bucht. Ein KI-Chatbot beantwortet diese Fragen automatisch, rund um die Uhr, egal ob sie über die Website oder den Facebook Messenger eintreffen.

Das bedeutet nicht, dass der Chatbot auf alles eine Antwort hat. Bei individuellen oder komplexeren Fragen kann das System das Gespräch an eine Person im Team übergeben, sodass dessen Zeit dort eingesetzt wird, wo sie tatsächlich gebraucht wird.

Wann lohnt sich die Einführung?

Vor allem dann, wenn beim Unternehmen regelmäßig ähnliche, wiederkehrende Fragen eingehen und deren Beantwortung spürbar Zeit vom Tagesgeschäft abzieht. Dasselbe gilt, wenn Kundinnen und Kunden das Unternehmen häufig abends oder am Wochenende kontaktieren, außerhalb der Öffnungszeiten, wenn sonst niemand antworten würde.

Wie fügt sich das in eine bestehende Website ein?

Für die Einführung eines Chatbots muss keine neue Website gebaut werden. Das System lässt sich in eine bestehende Seite integrieren und auch mit dem Facebook Messenger verbinden, wenn das Unternehmen dort mit seinen Kundinnen und Kunden im Kontakt steht. Ist die bestehende Website veraltet oder für den Chatbot nicht geeignet, lassen sich Webentwicklung und Chatbot-Einführung auch als ein gemeinsames Projekt umsetzen.

Was bedeutet ein "monatlicher Redaktionsplan" in der Praxis?

Die Social-Media-Betreuung bedeutet kein spontanes Posten, sondern eine im Voraus geplante, monatlich getaktete Abfolge von Inhalten: welche Themen, in welcher Häufigkeit, auf welchen Plattformen. Das macht den Auftritt planbar und überlässt es nicht dem Zufall, wann und worüber der nächste Beitrag erscheint. Die Erstellung der Inhalte, Text, Bild, gegebenenfalls Video, ist Teil des Redaktionsplans und keine separate Aufgabe, die beim Unternehmen selbst hängen bleibt.

Häufige Missverständnisse

Ein häufiges Missverständnis ist, dass die Einführung eines KI-Chatbots ein kompliziertes, langwieriges IT-Projekt sei. In der Praxis lässt sich der typische Fragenkreis eines Unternehmens gut eingrenzen, sodass der Chatbot dafür schnell eingerichtet und anschließend laufend erweitert werden kann. Ein weiteres Missverständnis ist, dass ein häufiger Social-Media-Auftritt allein schon ausreicht. Regelmäßiges, aber unüberlegtes Posten führt selten zu einem messbaren Ergebnis, während ein geplanter, zielgerichteter Redaktionsplan deutlich besser nachvollziehbar und bewertbar ist.

Häufig gestellte Fragen zum Thema

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